Wie die Klimakrise das Gesicht der Konstanzer Wälder verändert

Im Lorettowald sind die Folgen der Klimakrise bereits sichtbar: Trockenheit, Stürme und geschwächte Bäume. Försterin Irmgard Weishaupt erklärt vor Ort, wie sich der Wald an neue Bedingungen anpasst. Forschende ordnen ein, warum es trotz der Schäden Gründe für Zuversicht gibt.

Im Konstanzer Lorettowald führt die Klimakrise bereits dazu, dass hochgewachsene Bäume ihre Kronen nicht mehr mit Wasser versorgen können. | Foto: Simon Otte

Ein Tag im Februar. Der Himmel ist grau, der Boden schmatzt unter den Schuhen. Leichter Nebel verkriecht sich zwischen den Baumstämmen des Lorettowalds. Alles wirkt still, fast tot. Die letzten Pilze sind längst gepflückt, Tiere und Bäume befinden sich im Winterschlaf. Sich an so einem kalten Konstanzer Wintermorgen Gedanken über die Klimakrise zu machen, erscheint beinahe merkwürdig.  

Doch die blattlosen Baumkronen erlauben Blicke, die nur jetzt möglich sind. Bis zu vierzig Meter ragen die Höchsten von ihnen in den Himmel, wo sie sich in hunderte Verzweigungen ausbreiten – zumindest die meisten. Denn bei einigen fehlen die Äste, liegen als gebrochene Zacken der einstigen Kronen verteilt auf dem modrigen Waldboden oder wurden von den Forstarbeitenden beiseitegeräumt. Was im Sommer vom dichten Blätterdach verborgen bleibt, tritt nun offen zutage: Kronenskelette, die sich vom Boden aus nur jetzt erkennen lassen. 

Glück am Ende der Welt 

An einer Grillstelle am Seeufer treffen wir Irmgard Weishaupt. Sie ist die Leiterin des Forstreviers Konstanz und zuständig für alle öffentlichen Wälder zwischen der Schweizer Grenze und Wallhausen. Stolz deutet sie auf den Stamm einer riesigen Buche, die, so erzählt sie, schon zwei Weltkriege und die industrielle Revolution überlebt hat. Es wird deutlich: Der Wald ist ein Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart. „Forstwirtschaft ist ein Generationenvertrag“, sagt Weishaupt. „Unser Wald, der so heute noch vergleichsweise gut dasteht, wurde über 150 Jahre mit viel Liebe und Handarbeit gepflegt.“  

Irmgard Weishaupt ist die oberste Konstanzer Försterin und sorgt sich um die Zukunft ihrer Wälder. | Foto: Simon Otte

Doch das war nicht immer so. Schon einmal gab es in Deutschland einen Zeitpunkt, an dem der Wald kurz vor dem Kollaps stand. Im 18. Jahrhundert waren weite Teile der heutigen Republik kahl geschlagen, gerodet für die Kamine der Bevölkerung oder die Schmelztiegel der Metallindustrie. „Die gesamte Energie wurde aus dem Wald geholt“, erzählt Weishaupt. Auch nach den Weltkriegen wurden für den Wiederaufbau und die Reparationszahlungen große Flächen abgeholzt und stattdessen schnell wachsende Fichtenwälder angelegt. Dass Konstanz von dieser Entwicklung verschont blieb, sei hauptsächlich der Geografie zu verdanken. „Wir hatten das Glück, dass wir am ‚Ende der Welt‘ waren“, erzählt sie. „Nur deshalb haben wir unsere schönen Wälder noch.“  

„Wir hatten das Glück, dass wir am ‚Ende der Welt‘ waren. Nur deshalb haben wir unsere schönen Wälder noch.“  

Irmgard Weishaupt, Försterin in Konstanz

Der Lorettowald im Hitzestress 

Unsere Wälder stehen also im deutschlandweiten Vergleich relativ gut da. Als Mischwald ist der Lorettowald vielfältig und dadurch recht resistent. Doch die voranschreitende Klimakrise führt auch bei uns bereits zu erheblichen Schäden. Frau Weishaupt führt uns zu einer lichten Stelle im Wald. Im nassen Laub und Gestrüpp liegen die zersplitterten Überreste ehemaliger Baumkronen. „Vor allem die alten Bäume kommen mit den Veränderungen nicht klar“, erzählt sie. Seit nunmehr zehn Jahren erlebten wir zu lange und intensive Trockenperioden. Alte und hochgewachsene Bäume seien solche Durststrecken nicht gewohnt, „die haben noch nie solche Not gelitten“, sagt Weishaupt. Bei anhaltender Dürre stelle der Baum daher die Wasserversorgung der Krone ein, wodurch der untere Teil überleben könne.  

Im vergangenen Jahr habe Weishaupt zusammen mit der Spitalstiftung Drohnenaufnahmen der Baumkronen anfertigen lassen. „Da kommen mir fast die Tränen, wenn ich diese Bilder sehe“, erzählt sie. Blicke man von den Waldwegen aus in das Blätterdach, seien die Schädigungen kaum wahrnehmbar – aus der Vogelperspektive jedoch unübersehbar. Gehe die Entwicklung so weiter wie bisher oder verschlimmere sich gar noch, werde man die Wälder in einigen Jahrzehnten kaum wiedererkennen. „Für die Baumarten, die wir jetzt haben, wäre es das Garaus“, sagt Weishaupt.  

Seit rund 800 Jahren engagiert sich die Spitalstiftung Konstanz für die Pflege kranker, armer und älterer Menschen. Sie geht auf die Gründung des Konstanzer Spitals durch mehrere Bürger im Jahr 1220 zurück. Über die Jahrhunderte konnte sie ihren Grundbesitz, insbesondere durch Schenkungen christlicher Bürger:innen, erheblich erweitern und entwickelte sich zu einer vermögenden Konstanzer Institution. Heute beschäftigt die Stiftung rund 450 Mitarbeitende und bewirtschaftet unter anderem den stiftungseigenen Lorettowald. Dieser liegt zwischen Petershausen-Ost und dem Strandbad Hörnle und dient als Naherholungsgebiet der Bevölkerung.

Klimakrise vor Ort: Eine Bestandsaufnahme aus Konstanz

Was sagen Forschende?  

„Bedeutsam sind die extremen Wetter- und Witterungsereignisse“, antwortet Andreas Bolte auf die Frage nach den wichtigsten Einflüssen des Klimawandels auf die Wälder. Er forscht dazu am Thünen-Institut für Waldökosysteme in Eberswalde, Brandenburg. Viele Stürme und extreme Trockenheit würden die Bäume schwächen, sodass sie keine Verteidigungsmöglichkeiten mehr gegen Borkenkäfer oder andere Insekten hätten. „Alle Baumarten leiden unter dem Klimawandel“, sagt Bolte. In Deutschland sei vor allem die im Holzbau viel genutzte Fichte eine „Problembaumart“. Forschende suchen nach alternativen Baumarten, die klimaresistent sind und heimische Wälder ergänzen können.   

Zu viele Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid (CO₂) sind schlecht für die Umwelt. Sie entstehen durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas in Autos, Flugzeugen oder Kraftwerken und tragen neben anderen Faktoren dazu bei, dass es auf der Erde immer heißer wird. Der Wald kann durch Fotosynthese und Baumwachstum CO₂ als Kohlenstoff im Holz binden. Wird dieses Holz verbaut, bleibt der Kohlenstoff im Material gespeichert. Auch wenn Bäume im Wald sterben oder Äste verlieren, bleibt ein Teil des Kohlenstoffs im Boden gebunden. Bei der Verdauung durch Bakterien oder Pilze wird jedoch ein Teil des Kohlenstoffs wieder als Gas, also als CO₂, frei. Extremereignisse wie Stürme oder Schädlingsbefall können ein großflächiges Baumsterben auslösen. In diesem Fall verrottet viel Holz, wodurch der Wald mehr CO₂ freisetzt, als er bindet.  

Welche konkreten Anpassungsmaßnahmen gibt es in der Waldbewirtschaftung?  

In vielen deutschen Wäldern sei es laut Bolte möglich, bewusst nichts zu machen und die „natürliche Entwicklung und Naturverjüngung übernehmen zulassen“. Naturverjüngung heißt, dass sich die Bäume ohne menschlichen Einfluss fortpflanzen. Das sei aber bei Wäldern, die hauptsächlich aus einer Baumart bestehen, zu riskant: Kann die vorhandene Baumart nicht den Klimafolgen standhalten, gibt es keine alternativen Bäume, die den Wald erhalten. Deshalb werden Wälder auch aktiv umgestaltet, also umgebaut. „Es werden zum Beispiel Mischwälder angepflanzt“, sagt Bolte.

Das Johann Heinrich von Thünen-Institut ist in Deutschland das Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit den forstlichen Forschungseinrichtungen der Bundesländer. Mit den Folgen des Klimawandels auf den Wald befasst sich vor allem das Fachinstitut für Waldökosysteme: Wie wirken sich Klimaextreme auf Bäume und Böden aus? Wie lässt sich der Wald klimastabil umbauen? Wir haben mit dem Institutsleiter Andreas Bolte gesprochen. In seinem Fachbereich liegt etwa die Klimaberichterstattung im Bereich Wald sowie die Koordination des nationalen und internationalen Waldmonitorings. 

Katharina Liepe forscht am Thünen Fachinstitut für Forstgenetik explizit zu klimaresistenten, trockenheits- und krankheitstoleranten Baumarten. Insgesamt geht es in ihrem Arbeitsbereich um Herkunfts- und Züchtungsforschung. Zum Beispiel werden durch eine gezielte Kombination von Bäumen mit gewünschten Eigenschaften Pflanzen erzeugt, die eine höhere Wuchsleistung und damit eine höhere CO₂‑Bindung sowie zugleich eine Qualitätsverbesserung versprechen.  

So erreiche man eine höhere Vielfalt und habe „eine unspezifische Risikoverteilung, weil unterschiedliche Baumarten auch unterschiedlich auf Extreme reagieren.“ Zum Waldumbau forscht Katharina Liepe am Thünen-Institut für Forstgenetik in Großhansdorf, Schleswig-Holstein. In ganz Deutschland hat das Institut über 400 Versuchsflächen, auf denen die langfristige Klimaresistenz von Baumarten getestet werde. Die verschiedenen Versuchsflächen sind wichtig, weil es in Deutschland eine „breite Standortvariabilität“ gibt, sagt Liepe. In Schleswig-Holstein sei das Klima zum Beispiel sehr atlantisch geprägt, anders als im kontinentaleren Osten, oder den Mittelgebirgen und in Süddeutschland.  

„Es gibt Bereiche, in denen wir die aktuelle Entwicklung sorgfältig beobachten müssen. Trotzdem sehe ich nicht, dass wir in 50 Jahren in Deutschland ohne Wald dastehen. Es wird viel daran gearbeitet, den Wald so zu entwickeln, dass er uns erhalten bleibt – wir sind auf einem guten Weg.“ 

Katharina Liepe, Forscherin am Thünen Fachinstitut für Forstgenetik

Es fehlt an vielen Ecken und Enden  

Im internationalen Vergleich steht die deutsche Waldforschung „im Mittelfeld“, sagt Katharina Liepe. Es gebe zwar Praxisanbauversuche, aber insgesamt wünsche sie sich ein proaktiveres Vorgehen. Andreas Bolte kritisiert das noch unzureichende Krisen- und Risikomanagement. Man müsse schneller auf aktuelle Krisen reagieren und die Wälder für die Zukunft besser anpassen. „Im Moment fehlt es an vielen Ecken und Enden“, sagt Bolte. Er meint damit vor allem fehlende personelle und finanzielle Ressourcen. Außerdem sei die begrenzte Kapazität von Schadholz-Management und Transport oft ein Problem. Bei Schädlingsbefall müsse das befallene Holz so schnell wie möglich abtransportiert werden, um den restlichen Wald zu schützen.   

Das Bundeswaldgesetz soll den Wald „wegen seines wirtschaftlichen Nutzens (Nutzenfunktion) und wegen seiner Bedeutung für die Umwelt“ schützen. Näheres ist in den Ländergesetzen beschrieben, denn Waldbewirtschaftung ist in Deutschland föderal organisiert. So soll das baden-württembergische Landeswaldgesetz die Vielfalt des Waldes erhalten. Zum Beispiel steht in Paragraph 9: „Wald darf in eine andere Nutzungsart nur mit einer Genehmigung umgewandelt werden, die Umweltverträglichkeit muss dabei geprüft werden.“ Zudem reagiert die „Waldnaturschutzkonzeption BW 2030“ explizit auf den Rückgang der Artenvielfalt und die Auswirkungen des Klimawandels. Die Widerstandsfähigkeit der Wälder soll so erhöht werden. 

Trotz allem gibt es Hoffnung 

Aktuelle Forschungsergebnisse stimmen Andreas Bolte dennoch nicht nur pessimistisch: „Wir konnten feststellen, dass Böden bei Waldschäden sehr viel Kohlenstoff zeitlich begrenzt puffern können.“ Ökosysteme regulieren sich also bedingt selbst. Natürlich habe das Grenzen, aber Bolte betont, dass die komplexen und vielfältigen Waldökosysteme „besser mit dem Klimawandel zurechtkommen, als wir es ihnen zutrauen.“ Auch Katharina Liepe zeigt sich zuversichtlich: „Es gibt Bereiche, in denen wir die aktuelle Entwicklung sorgfältig beobachten müssen. Trotzdem sehe ich nicht, dass wir in 50 Jahren in Deutschland ohne Wald dastehen. Es wird viel daran gearbeitet, den Wald so zu entwickeln, dass er uns erhalten bleibt – wir sind auf einem guten Weg.“ 

Können Bäume im Hitzestress ihre Kronen nicht mehr versorgen, beginnen diese von innen zu modern und können unvermittelt herabstürzen. | Foto: Simon Otte

Der Wald im Umbau 

Auch Irmgard Weishaupt und ihr Förster:innenteam bleiben angesichts der klimabedingten Herausforderungen nicht tatenlos. Der wichtigste Punkt ihrer Strategie sei jedoch, die Anpassungsfähigkeit der Natur selbst zu nutzen und zu fördern. „Wir schauen, dass die Bäume sich, wenn es geht, natürlich verjüngen“, erzählt Weishaupt. Eine Buche produziere etwa Millionen von Samen, von denen etwa die Hälfte keime. Jeder dieser Samen weise genetische Mutationen auf, die dem jungen Baum helfen könnten, besser mit den neuen Bedingungen zurechtzukommen. Der Jungwuchs werde anschließend durch die Förster:innen beobachtet und gezielt gefördert. Der Wald entwickle sich so aus eigener Kraft weiter, werde jedoch fachlich begleitet und behutsam gesteuert. 

„Wir schauen, dass die Bäume sich, wenn es geht, natürlich verjüngen.“

Irmgard Weishaupt

Ein weiterer Ansatz sei die gezielte Anpflanzung heimischer Baumarten aus warmen und trockenen Gebieten wie der Rheinebene. „Wir haben geschaut, was dort wächst und wie die Bäume mit den Bedingungen klarkommen“, sagt Weishaupt. Sie führt uns zu einer lichten, mit Brombeersträuchern überwucherten Stelle im Wald, an der etwa ein Dutzend junger Bäume sorgsam an Stützpfählen angebunden sind.

Die Brombeersträucher – Gewinnerinnen des Klimawandels, begünstigt durch steigende Temperaturen und hohe Stickstoffeinträge aus der Luft – verhinderten hier durch ihren Bewuchs eine Naturverjüngung. „In solchen Störungsinseln nützt mir die Natur nichts, und daher bringe ich hier künstlich Baumarten ein, die vielleicht in Zukunft besser klarkommen – so wie diese jungen Wildbirnen“, sagt Weishaupt. Diese würden von den Forstwirt:innen gepflegt und gegen die Konkurrenz durch die Brombeeren geschützt.  

Andere Strategien wie das Pflanzen nicht heimischer Baumarten bewertet Weishaupt zurückhaltend. Zwar liefen bereits Versuche mit Arten aus Regionen, in denen heute schon jene klimatischen Bedingungen herrschen, die hier künftig erwartet werden. Doch ein solcher Schritt sei komplex. „Ich kann nicht so einfach Bäume aus einem fremden Ökosystem hierher verpflanzen“, sagt sie. Denn mit dem Baum allein ist es nicht getan: Auch die passenden Mykorrhizen – also Pilzgeflechte, die in Symbiose mit den Wurzeln leben – müssten berücksichtigt werden. Zudem ist jedes Ökosystem ein fein abgestimmtes Gefüge aus Pflanzen, Tieren und Insekten. Wer eine Art versetzt, greift immer in das gesamte Netzwerk ein. 

Zwischen Totholz und jungen Bäumen wird sichtbar, wie sich der Wald verändert. | Foto: Simon Otte

 „Wir können nur mitgestalten. Die Natur macht sowieso, was sie will“ 

Mit gemischten Gefühlen blickt Weishaupt in die Zukunft. Die jahrhundertealten Bäume, die das heutige Waldbild prägen und auszeichnen, werden einem jüngeren, lichteren Bestand weichen. „Das Waldbild, wie wir es kennen, wird es nicht mehr geben“, sagt sie. Nicht abrupt, sondern schrittweise und über Jahrzehnte hinweg. Die Bäume werden kleiner, die Abstände größer, der Wald durchlässiger. Künftig könnten Strukturen entstehen, die eher an südlichere Regionen erinnern. Auch gebüschartige Vegetation, wie man sie aus Italien oder Griechenland kennt, könnte hier geeignete Bedingungen vorfinden. Der Wald wird also nicht verschwinden – aber er wird sein Gesicht verändern. Wie genau dieses neue Gesicht aussieht, entscheidet sich schon jetzt, durch forstliche Weichenstellungen ebenso wie durch die Dynamik des Klimas. „Wir können nur mitgestalten. Die Natur macht sowieso, was sie will“, sagt Weishaupt.  

  • Projekt- und Redaktionsleitung: Sophie Tichonenko
  • Autor:innen: Laura Hüllmann, Mark Schoder, Amelie Gensel, Simon Otte, Anton Bambusch, Julia Flattich, Kiara Francke
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  • Video: Lorenz Philipp Cramer
  • Fotografie: Simon Otte, Mark Schoder, Sophie Tichonenko
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